6 Mythen zur Hypnose


Mythos 1: Die Hypnose kann versteckte Erinnerungen hervorbringen

Gleich zum Anfang der wohl am meisten verbreiteste Mythos zur Hypnose. Selbst Mediziner und Psychologen glauben teilweise ebenso daran. Fakt ist, dass es dafür absolut keine Beweise gibt. Wenn dann, trifft das Gegenteil zu. Unter Hypnose fällt es leichter falsche Erinnerungen zu pflanzen denn man neigt offener für Vorschläge zu sein. Das ist auch der Hauptgrund wieso die Hypnose als Therapieform angewendet wird.

Mythos 2: Die Hypnose ist wie ein Schlafzustand

Auch hier wiederlegt die Forschung den Mythos. Ebenso trifft hier eher das Gegenteil zu. Die Personen mögen zwar so erscheinen als würden sie schlaffen, da sie die Augen geschlossen haben, doch sind sie in vollster Konzentration. EEG Messungen des Gehirns ergeben anstatt REM (typisch für Schlaf) - Alpha Wellen. Diese Gehirnaktivität wird mit geschlossenen Augen in Verbindung gebracht, doch der Proband selbst ist zwar entspannt aber voll konzentriert.

Mythos 3: Unter Hypnose kann man nicht lügen

Besonders Dank Hollywood meinen viele Menschen die Hypnose ist eine magische Welt in der man nicht lügen kann. Man kann genauso noch lügen, so sind ebenso noch die Moralvorstellungen der Personen intakt.

Mythos 4: Die Hypnose kann mich in einer Behandlung heilen

Auch hier haben viele Menschen den Eindruck gewonnen, dass eine einzelne Hypnosebehandlung zum Erfolg führen kann. Natürlich verkauft sich so eine Geschichte immer gut. Wer will schon hören, dass es 20 Jahre, gescheiterte Ehen und hunderte Nikotin pflaster gebraucht hat um sich das rauchen abzugewöhnen. Wenn die Hypnotherapie mal hilft dann erst nach wiederholten Male und meist auch nur als Begleittherapie. Hier gilt wie in vielen Bereichen, "Gut Ding braucht Weile".

Mythos 5: Nur die mental Schwachen sind anfällig für die Hypnose

Auch hier dürfte das Gegenteil zutreffen. Bei der Hypnose geht es vordergründig um die Stärke der Konzentration. Daher umso höher die Intelligenz und die Selbstkontrolle umso einfacher sollte es für jemanden sein in einen hypnotischen Zustand zu treten. Daher fällt es Personen mit mentalen Problemen oft schwerer sich in solch einen Zustand zu versetzen. Sollte man aber generell nicht darauf ansprechen so ist man nicht alleine. Rund 30% der Bevölkerung spricht nur schlecht auf die Hypnose an, doch mit vermehrter Arbeit geht auch das.

Mythos 6: In der Hypnose ist man hilflos

Wie schon aus den vorherigen Mythen klar sein sollte ist an dieser Behauptung auch nichts drann. Wie schon erwähnt verliert man seine Moralvorstellungen ebenso wenig wie die Kontrolle über seinen Geist oder seinen Körper. Lediglich ist man offener für Vorschläge. Doch hat das wenig damit zu tun, mit einem Bein auf der Bühne herumzutanzen und wie ein Huhn zu schreien. Dies gelingt nur bei Leuten die auch mal gerne im im normalen Leben im Rampenlicht stehen wollen und solche Personen kennt wohl ein jeder von uns.


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